Arzt Patient Beziehung

Bewertung abgeben:
[Gesamt:11    Durchschnitt: 5/5]

Der Arzt und sein Patient, Beziehung, Gespräch, Kommunikation

 

Ein Gespräch mit dem Arzt ist ein äußerst schwieriges Kapital von Kommunikation. Bei einem Gespräch mit  Arzt werden von Patienten nur 50 % der Informationen  richtig verstanden, die Hälfte davon wird nach 30 Minuten vergessen.

Arzt Patient Gespräch

Arzt Patient Gespräch

Alle für die Patient-Arzt-Beziehung wichtigen Faktoren sind im Idealfall so zu gestalten, dass Patient und Arzt einander Vertrauen schenken, der Patient kompetente fachliche Beratung erhält, bestmögliche Behandlung erfährt und mit der Behandlung zufrieden ist. Das verlangt vom Arzt sowohl medizinische als auch psychosoziale Kompetenz

Einer guten Patient-Arzt-Beziehung wird ein wichtiger Einfluss auf Krankheitsverlauf, Gesundungswillen und Behandlungserfolg zugeschrieben. Ohne sie können therapeutische Maßnahmen erfolglos bleiben, weil der Patient nicht kooperiert, ärztliche Ratschläge nicht versteht bzw. befolgt oder verordnete Medikamente nicht einnimmt.

Auf Grundlage des seit Februar 2013 gültigen Patientenrechtegesetzes sollen alle infrage kommenden diagnostischen Optionen und Behandlungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen erklärt werden. Der Arzt muss darlegen, warum er selbst eine bestimmte Maßnahme vorschlägt und für sinnvoll erachtet.

Die Wünsche des Patienten bezüglich Aufklärung, Diagnose und Therapie sollen befragt und berücksichtigen werden.
„Dazu fehlt in der Praxis die Zeit“ ist einer der meist genannten Gründe, warum Ärzte glauben, diese Anforderungen nicht erfüllen zu können.
Sie befürchten auch damit eine langwierige Diskussionen zu öffnen und die Erfahrung, dass längst nicht alle Patienten an der Entscheidungsfindung mitwirken wollen.
Was die Patienten im Einzelfall wünschen, kann aber kaum vorhergesagt werden. Besser ist es, die Wünsche des Patienten zu erfragen.

Wenn am Anfang an Gesprächszeit investiert wird, kann sich langfristig rechnen, weil Patienten zufriedener sind und weniger Komplikationen entwickeln.

Die Arzt-Patienten-Gespräche gar nicht lang dauern müssen. Nach einer Untersuchung in deutschen Hausarztpraxen sprachen akut Erkrankte im Durchschnitt spontan 53 Sekunden, chronisch Erkrankte knapp 70 Sekunden und die multipel chronisch Erkrankten 76 Sekunden. In den allermeisten Fällen die Patienten nach zwei Minuten von selbst aufhören.

Der Patienten möchte vom Arzt ernstgenommen werden.
Während Ärzte medizinisch umfassend ausgebildet sind, mangelt es teilweise an ihrer Gesprächs- und psychosozialen Kompetenz.

  • Was für den Arzt Routine ist, bedeutet für den Patienten eine völlig neue Lebenssituation.
  • Was der Arzt als medizinisches Aufklärungsgespräch versteht, bleibt dem Patienten meist unverständlich.
  • Was für den Arzt berufliche Tätigkeit ist, ist für den Patient persönliches Schicksal.

Bei Patienten Befragung zeigte sich, dass sich nur ein Drittel der Patienten ausreichend informiert fühlt. Nur etwa 50 % der ärztlichen Informationen zu Diagnose und Therapie werden von Patienten richtig verstanden, wovon wiederum die Hälfte nach 30 Minuten vergessen ist.

Männer gehen zum Arzt zur einen Vorsorgeuntersuchungen seltener als Frauen.
Es liegt aber oft nicht an dem, dass die Männer “kein Schmerz kennen, wie die Indianer”, oder dass die Männer eine geringe Interesse an Gesundheitsthemen haben, sondern oft an fehlenden Angeboten, die dem männlichen Lebenszusammenhang gerecht werden.
Wer seine Zeit von morgens bis abends am Arbeitsplatz verbringt, hat keine Zeit, untertags zum Arzt zu gehen. Die Männer nutzen Gesundheitsangebote kaum vormittags, dafür aber am Abend.
Leider in den Sprechzimmer der Arztpraxen wird diesen Umstand nur selten berücksichtigt.

En Gespräch zwischen dem Arzt und einem Krebspatient findet unter zwei verschiedenen Voraussetzungen statt:

Der Arzt: ist meist gesund und hat einen klaren Kopf
Krebspatient: hat eine lebensbedrohliche Erkrankung und Angst um sein Leben
   
Der Arzt: führt immer auch ein geschäftliches Gespräch
Krebspatient: erhofft sich aus dem Gespräch Erleichterung, eine Wendung seines
Schicksals, Besserung, Informationen.
   
Der Arzt: Steht unter dem Druck, die Inhalte des Gesprächs schriftlich festzuhalten
und bei den Patienten die richtige Diagnose zu stellen, ohne etwas zu
übersehen, da er sonst haftet.
Krebspatient: spielt nicht selten seine Beschwerden herunter
   
Der Arzt: hat nur ein begrenztes Maß an Zeit
Krebspatient: wünscht sich viel Zeit
   
Der Arzt: verfügt in meisten Fällen über das Fachwissen, um Entscheidungen zu treffen
Krebspatient: ist in den meisten Fällen unwissend und auf eine gute Aufklärung durch
den Arzt angewiesen
   
Der Arzt: muss den Krebspatienten das “medizinisch Notwendige” (meist nach
S3-Leitlinien) verordnen und gleichzeitig nach dem neuesten Stand der Wissenschaft behandeln
Krebspatient: will die beste Therapie für sein Überleben und dabei möglichst gute
Lebensqualität

 

Arzt und Krebspatient, beide Gesprächspartner haben ihre eigene Wahrnehmung, die oft unbewusst nur das herausfiltert, was sie hören, merken oder sehen wollen.

Der Arzt neigt dazu, Beschwerden des Patienten z.B. über mangelnde Lebensqualität während einer Therapie auszublenden, während der Patient wagt es nicht diese Klagen direkt vorzubringen.

Manchmal der Arzt wegen seiner Überlastung wortlos signalisiert dem Patient: “Bitte mach schnell und lass mich möglichst bald in Ruhe. Ich habe noch so viel zu tun!” Da fühlen sich die Patienten unzufrieden und unverstanden.

Das führt auch dazu, dass die Ärzte ihren Patienten weniger zuhören – und auch weniger auf sie hören. Was der Patient denkt, entspricht nicht dem, was sein Arzt meint, das er denkt. Oft würde sich der Patienten für eine ganz andere Behandlung entschieden, wenn er besser über Nutzen und Risiken informiert würde.

Es ist sehr wichtig sich selbe über die Krankheit zu informieren: Zuerst eine Selbsthilfegruppe, viel lesen, Broschüren, Bücher, Internet. Nur sich nicht verrückt machen. Alles braucht Zeit.

Danach ist es möglich sich mit geeignetem Arzt “in Augenhöhe” zu unterhalten. Es ist somit möglich die eigene Behandlung zu beeinflussen und zusätzliche Medikamente gegen die Nebenwirkungen zu erhalten.
Werden Sie Manager Ihrer Krankheit. So bekommen Sie auch Ihre Ängste und andere Probleme in Griff.

Nicht alle Ärzte machen mit. Es lohnt sich mehrere Ärzte zu besuchen, eventuell den Arzt zu wechseln oder eine Zweitmeinung telefonisch über die Krankenkasse von einem Urologen einzuholen.

Wissensstand über die Erkrankung:

  • Ärzte/Ärztinnen beschäftigen sich seit vielen Jahren mit Krankheitsbildern und Therapiemöglichkeiten. Sie haben also dem/der Patientin gegenüber einen enormen fachlichen Vorsprung. Der/die Patientin war bis zum Zeitpunkt der Diagnose meist noch überhaupt nicht mit dem Thema Krebs beschäftigt und weiß natürlich noch nicht so viel.
  • Was für den/die Arzt/Ärztin alltägliche Routine ist, ist für den/die Patientin „Neuland“. Alles ist unerwartet, unbekannt und meist auch sehr bedrohlich.
  • Es besteht ein Informationsgefälle. Der Arzt/die Ärztin verwendet eine eigene Sprache und spricht meist in Fachausdrücken, die der Patient/die Patientin nicht verstehen kann.
  • Es besteht ein hierarchisches Gefälle. Ärzte/Ärztinnen werden immer noch oft als „Götter in Weiß“ gesehen und viele Patienten/Patientinnen schreiben den Ärzten/Ärztinnen Allmächtigkeit zu.
  • Der Krankenhausbetrieb verunsichert Patienten. Von einem Moment zum anderen werden Menschen aus dem Alltag herausgerissen und müssen sich an den „Apparat Krankenhaus“ gewöhnen.

Gesprächssituation

Tragen Sie selbst Ihren Teil dazu bei, dass die kurze Zeit, die leider oft nur für ein Gespräch zur Verfügung steht, gut genützt werden kann.

Fragen Sie alles, was Ihnen auf dem Herzen liegt – akzeptieren Sie aber auch die Antworten des Mediziners. Es gibt keine dummen Fragen!

Vorbereitung auf ein Gespräch

  • Notieren Sie sich Fragen, die wichtig für Sie sind.
  • Stellen Sie sicher, dass das Gespräch mit dem Arzt/der Ärztin in einer geeigneten Umgebung und nicht zwischen Tür und Angel stattfinden wird.
  • Wenn sie beim Gespräch nicht alleine sein wollen, nehmen sie einen Angehörigen oder Freund mit. Meistens hören vier Ohren mehr als zwei.
  • Nehmen Sie sich zum Gespräch etwas zum Schreiben mit und machen Sie sich Notizen.

Die Gesprächsführung

  • Achten Sie darauf, dass Sie verstehen, was der Arzt/die Ärztin Ihnen sagt und fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen.
  • Lassen Sie sich unbekannte Fremdwörter erklären.
  • Lassen Sie sich, wenn möglich, die geplante Therapie bildlich darstellen (z.B. was wird bei der Operation genau gemacht).
  • Reden Sie mit dem Arzt/der Ärztin neben dem körperlichen Zustand auch über Ihre seelische Situation – über ihre Ängste, Befürchtungen, Gefühle.
  • Erbitten Sie Bedenkzeit, wenn Sie nicht sofort entscheiden können oder wollen, zu welcher Maßnahme Sie sich entschließen.

Gesprächsatmosphäre:

  • Die Gesprächspartner sollten sich – wenn möglich – auf gleicher Augenhöhe unterhalten. Sollten Sie liegen oder sitzen und der Arzt/die Ärztin stehen, dann blickt er auf sie hinunter; das stört das gleichberechtigte Gespräch.
  • Suchen und halten Sie Blickkontakt mit dem Arzt/der Ärztin.
  • Achten Sie darauf, ob Sie den Erklärungen folgen können, die der Arzt/die Ärztin macht und unterbrechen Sie, wenn Sie Schwierigkeiten haben ihn/sie zu verstehen.
  • Lassen Sie den Arzt/die Ärztin ausreden und fordern Sie das auch für sich ein.
  • Teilen Sie dem Arzt/der Ärztin mit, wenn Sie Vorschläge nicht gut finden oder eine Therapie ablehnen.
  • Sollten Sie zu emotionsgeladen sein, vertagen Sie das Gespräch lieber.

Fragen

Folgende Fragen können Sie stellen und vom Arzt/von der Ärztin eine Antwort erhalten:
(das ist nur eine kleine Auswahl an möglichen Fragestellungen)

  • Wo genau befindet sich der Tumor?
  • Wie groß ist der Tumor?
  • Haben sich Absiedlungen (Metastasen) gebildet?
  • Wie sieht zurzeit eine Standardbehandlung für diesen speziellen Tumor aus?
  • Gibt es unterschiedliche Behandlungsmethoden mit ähnlichen Behandlungsergebnissen?
  • Welche Vor– bzw. Nachteile der einzelnen Behandlungsmethoden gibt es?
  • Mit welchen Nebenwirkungen muss ich während der Behandlung rechnen?
  • Hat die Behandlung Auswirkungen auf meine Stimmungslage?
  • Hat die Behandlung Auswirkungen auf die Sexualität und die Fruchtbarkeit?
  • Was passiert, wenn ich mich nicht so behandeln lasse, wie Sie es mir vorschlagen?
  • Können Sie mir Selbsthilfegruppen nennen?
  • Können Sie mir eine Beratungsstelle nennen?
  • Können Sie mir Psychoonkologische Betreuung nennen?
  • Wo kann ich eine zweite Meinung einholen?
  • Haben Sie Informationsmaterialen?

Haben Sie keine Angst davor, aufdringlich oder “lästig” mit ihren Fragen zu sein oder den Arzt/die Ärztin auch mehrmals dasselbe zu fragen!

Bei folgenden Fragen bekommen Sie keine eindeutige und allgemeingültige Antwort – weder von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin – noch von den Angehörigen, noch von PsychologInnen.

Diese Fragen bleiben meist offen, denn wie eine Krankheit verläuft, ist in jedem Fall verschieden und nicht immer vorhersehbar.

  • Warum bin gerade ich krank geworden?
  • Habe ich etwas falsch gemacht?
  • Was wird mit mir und meiner Familie in Zukunft passieren?
  • Wie wird sich meine soziale/berufliche Situation entwickeln?
  • Bin ich nach der Behandlung geheilt?
  • Werde ich sterben?
  • Wie geht mein Leben weiter?
  • Wie lange werde ich noch leben?

Drängen Sie den Arzt nicht dazu, diese Fragen zu beantworten, denn es ist nicht möglich eine „richtige“ und einzig „wahre“ Antwort zu geben.

Wie schon erwähnt, ist der Arzt/die Ärztin nicht allwissend und kann ihnen diese Fragen auch nicht beantworten.

Viele Fragestellungen verändern sich im Krankheitsverlauf

  1. Während der Behandlung liegt der Schwerpunkt meist auf den medizinischen Maßnahmen und deren Folgen. Hier ist die Arzt/Ärztin-Patientenkommunikation extrem wichtig.
  2. Nach der Behandlung stehen oft Fragen im Vordergrund, die die psychische Befindlichkeit betreffen. Hier ist das Problem, dass Patienten sich oft sehr alleine gelassen fühlen.

In der Nachsorge geht es um folgende Fragen:
“Wie lebe ich weiter?”
“Wie verarbeite ich das Geschehene?”
“Was kann ich selbst tun, dass es mir wieder besser geht?”

Oft fallen Patienen nach der Behandlung in ein schwarzes Loch. Das Sicherheit gebende “System Krankenhaus” fällt weg und das Vertrauen in den eigenen Körper und in die Gesundheit ist noch nicht gefestigt.

Das ist eine schwierige und häufig auch von Instabilität geprägte Phase.
Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden und sprechen Sie mit Ihren Ärzten über Ihre Gedanken und Gefühle. Falls Sie das Gefühl haben, niemand versteht Sie so richtig, suchen Sie Hilfe im Beratungszentrum der Krebshilfe Steiermark.
Die Krankheit schreitet fort

  • Patienten haben sich sehr belastenden und mühevollen Behandlungen unterzogen, um wieder gesund zu werden, nun scheint alles umsonst gewesen zu sein. Diese Tatsache ist frustrierend und kann auch zu Depressionen führen.
  • Die Arzt-Patient Kommunikation ist in dieser Phase auch wieder besonders wichtig.
    Schwierig kann sich die Kommunikation nun auch deshalb gestalten, weil die Ziele von Ärztten nicht immer mit denen der Patienten ident sind.
    Es kann z.B. sein, dass der Arzt/die Ärztin die Hoffnung auf Heilung nicht mehr hat, da sie unrealistisch geworden ist, der Patient jedoch vom Arzt/von der Ärztin “fordert”, ihn zu heilen.
    Das kann zu Konflikten führen.
  • Für eine weitere Zusammenarbeit müssen Arzt/Ärztin und PatientIn ein gemeinsames Ziel festlegen. Der Arzt/die Ärztin benötigt hier viel Feinfühligkeit und Respekt dem Patienten gegenüber und der Patient/die Patientin braucht ein gewisses Maß an Realitätssinn und auch Vertrauen in den Arzt/die Ärztin. So kann sich z.B. die Frage stellen, ob es nun um realistische Heilungsversuche, oder um die Linderung von Beschwerden geht?

Die Ärzte haben meistens ein begrenztes Budget und verschreiben die günstigeren Medikamente, die nicht unbedingt die Besten für den Patient sind.
Ärzte in der Ambulanz im Krankenhaus haben für die Krebskranke meist ein viel höheres Budget.

Zum Beispiel, ein Urologe, den wir als Kassenpatient aufsuchen, erhält für seine Leistung einen Betrag von Euro 26,19, und zwar pro Quartal, unabhängig davon, wie oft wir ihn im Quartal aussuchen (Stand April 2013). Für einen Tumorpatienten bekommt der Urologe noch einmal 25 Euro extra, wenn er onkologisch verantwortlich ist und noch mal 30 Euro, wenn der Patient unter Hormontherapie steht.

Heilung bedeutet nicht völlig gesund werden, sondern inneren Frieden finden und das Leben trotz Behinderungen voll ausschöpfen.

Vertrauen zu einer Behandlung haben

Prof. Dr. Jürgen Fröhlich, Direktor der Abteilung für klinische Pharmakologie an der medizinischen Hochschule in Hannover: »Wir gehen davon aus, dass pro Jahr in den internistischen Abteilungen 58.000 Patienten durch unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen ums Leben kommen.«

Bericht der Süddeutschen Zeitung:«Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt hingegen zwischen 15.000 und 17.000 unerwünschte Nebenwirkungen durch Medikamente jährlich an, Tendenz ebenfalls steigend. Dazu zählen 1.200 bis 1.400 tödliche Komplikationen. Diese Zahlen erfassen aber nur die gemeldeten Zwischenfälle. ‹Das sind weder alle Nebenwirkungen noch alle Todesfälle›, sagt Ulrich Hagemann, der die Abteilung für Pharmakovigilanz im BfArM leitet, die für Arzneimittelsicherheit und -überwachung zuständig ist. ‹Leider muss man vermuten, dass die Mehrzahl der Ärzte keine Nebenwirkungen meldet.›»

Amerikanische Ärzteblatt berichtet von jährlich mindestens 106.000 Toten in Krankenhäusern durch verschriebene und korrekt angewendete Medikamente. Mehr als 2 Millionen Menschen leiden an schwerwiegenden Nebenwirkungen. Das bedeutet, in den USA sterben mehr Menschen infolge eingenommener Medikamenten als bei tödlichen Verkehrsunfällen.

Philippe Even, Lungenspezialist und Bernard Debré, Urologe in ihrem Arzneimittel-Leitfaden von 2012: von 4000 Medikamenten in Frankreich sei die Hälfte wirkungslos, 20 Prozent verursachten erhebliche Nebenwirkungen und fünf Prozent seien sogar gesundheitsschädigend.

RTL informiert am 18.06.2013: 40 Prozent der Chemotherapien sind überflüssig.
Neue Studien belegen dies und zeigen auf, dass die Chemotherapie in 40 Prozent aller Fälle überflüssig ist und den Patientinnen sogar schadet. Der Hintergrund: es gibt verschiedene Tumortypen, von denen nicht alle auf eine Chemotherapie ansprechen. “Es ist zu bedenken, dass die die psychischen und körperlichen Folgen der Behandlung extrem sind. Sie darf nur dann erfolgen, wenn sie unbedingt nötig ist”,

CT Maschinen müssen ausgelastet werden und mindestens 8 Stunden am Tag laufen. Egal wie und da gibt es schon Absprachen mit den zuweisenden Ärzten um die Auslastung zu sichern.

Last updated by at .

2 Kommentare

  1. Karl-Heinz Beckmann

    Protatakrebs
    Aufklärung und Wirkung
    Anwendung der Medikamente:
    1)DUODART 0,5mg/0,4mg
    2)sabalvit uno (N2)
    Bitte um Zusendung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.