S3-Leitlinien Leberkrebs

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S3-Leitlinien Leberkrebs, Hepatozelluläres Karzinom

Unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) wurde das erstemal in Deutschland eine S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom entwickelt und publiziert.S3 Leitlinien Leberkrebs Die Ausgabe von Mai 2013 wird voraussichtlich drei Jahre gültig sein.
In Deutschland erkranken derzeit jährlich ca. 7.500 Menschen an Leberkrebs, was beduetet, jedes Jahr sind neun bis zehn von 100.000 Menschen betroffen.
Die Leitlinie wurde im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie (OL) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), Deutschen Krebshilfe (DKH) und Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) gefördert. Die Finanzierung erfolgte durch Mittel der Deutschen Krebshilfe.
Die Leitlinie soll Entscheidungshilfen geben, jedoch keine Richtlinie sein und widmet sich unter anderem auch den Risiken und der Vorbeugung. Der behandelnde Arzt ist weiterhin verpflichtet, unter Würdigung der Gesamtsituation des Patienten und mit diesem gemeinsam die für die individuelle Situation angemessene Vorgehensweise zu finden. Es wird trotzdem empfohlen, Abweichungen von den Empfehlungen der Leitlinie zu begründen und festzuhalten.
Die Anwenderzielgruppe sind Ärztinnen und Ärzte aller Versorgungsbereiche, die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf hepatozelluläres Karzinom (HCC) sowie diagnostiziertem HCC ambulant und/oder stationär behandeln.
Die interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms ist ein evidenz- und konsensbasiertes Instrument, um die Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms zu verbessern. Durch die Leitlinie sollen Fachgruppen aller Disziplinen, die Patienten mit chronischen Lebererkrankungen, Verdacht auf hepatozelluläres Karzinom sowie diagnostiziertem HCC ambulant und/oder stationär behandeln, unterstützt werden.
Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung dieser Patientengruppen sicherzustellen. Es ist auch die Aufgabe der Leitlinie, dem Patienten mit chronischer Lebererkrankung, Verdacht auf hepatozelluläres Karzinom sowie diagnostiziertem HCC angemessene, wissenschaftlich begründete und aktuelle Verfahren in der Diagnostik, Therapie und Rehabilitation anzubieten. Dies gilt sowohl für die lokal begrenzte oder lokal fortgeschrittene Erkrankung als auch bei Vorliegen eines Rezidivs oder von Fernmetastasen.
Die Leitlinie soll neben dem Beitrag für eine angemessene Gesundheitsversorgung auch die Basis für eine individuell zugeschnittene, qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Therapie bieten. Mittel- und langfristig sollen so die Morbidität und Mortalität von Patienten mit hepatozellulärem Karzinom gesenkt und die Lebensqualität erhöht werden.
Download der aktuellen Leitlinien von Mai 2013, V1.0:

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