Neue Krebsbehandlung: mit Chemotherapie gezielt gegen Krebs

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Blasenkrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs: Krebszellen mit Nanopartikel und Zytostatika direkt angreifen. In der Weiterentwicklung auch für Gehirntumore und Bauchspeicheldrüsekrebs.


Eine Chemotherapie
wirkt auf die Zellteilung und Wachstum mit Chemotherapie Krebszellen gezielt angreifenvon Zellen in dem ganzen Körper und löst so den Tod von Tumorzellen aus. Sie greift auch die gesunden Zellen an, wie z.B. blutbildende Zellen des Knochenmarks, Haarwurzelzellen, Zellen der Schleimhäute die sich häufig teilen. Die typischen Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, Schleimhautentzündungen, Blutbildveränderungen, Anämie, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust. Herzschwäche, Nierenschaden.

Forscher in der ganzen Welt suchen nach Möglichkeiten, die Beschädigung der gesunden Zellen zu minimieren.

Chemotherapie gezielt an die Krebszellen bringen

Den Schwedischen Forschern von KTH Royal Institute of Technology ist gelungen die Arzneien der Chemotherapie gezielt an Krebsstellen zu bringen und direkt die Krebszellen angreifen. So werden die Patienten geschont.

Sie haben Nanopartikel entwickelt, die Arzneien gezielt an bestimmte Stellen im Körper bringen und gleichzeitig mittels Magnetresonanz-Tomografie (MRT) gut verfolgt werden können.

Die speziellen Nanopartikel formen sich aus Polymer-Bausteinen durch eine gekonnte Mischung wasseranziehender und -abweisender Komponenten.

Die entstehenden Partikel können nicht nur mit Arzneien gefüllt werden, sondern sind dank eines hohen Fluor-Anteils auch leicht mittels MRT im Körper aufzuspüren.

Wie die Eva Malmström, Professorin im Bereich Chemische Forschung und Verfahrenstechnik an der schwedischen Königlichen Hochschule KTH Royal Institute of Technology sagt, “Die Bausteine, die wir nutzen, sind biologisch abbaubar und zeigen keine Anzeichen von Toxizität”,

Im Labor-Experimenthaben haben die Forscher die Nanopartikel mit Doxorubicin gefüllt. Bei den Versuchen mit Zellkulturen ist es gelungen das Medikament zielgenau bei der Brustkrebszellen abzuliefern. Doxorubicin ist ein Wirkstoff, der zur Chemotherapie unter anderem bei Blasen-, Brust- und Lungenkrebs zum Einsatz kommt.

Die Nanoparikel selbst haben sich als harmlos erwiesen, in Verbindung mit Doxorubicin waren sie jedoch sehr effizient bei Abtöten der Tumorzellen.

In der Weiterentwicklung sollen Nanopartikel auch gezielt gegen Gehirntumore, Pankreaskrebs und medikamentenresistente Formen von Brustkrebs eingesetzt werden.

Von den Schwedischen Forschern wird es angestrebt durch weitere Veränderungen der Nanopartikelmit die Krebszellen gezielt zu finden und nur dort die Medikamente freizusetzen.

Quelle: innovations-report.de


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