Klassifikation Tumorstadium

Klinische Klassifikation Krebs Tumorstadium mit Details, Performance Status 

Krebs Tumorstadium, TNM Klassifikation, Staging, G-Grading, Zusätzliche Kennzeichen, TNM Klassifikation Krebs, Krebs TumorstadiumC-Faktor, optionale Deskriptoren L und V, R-Klassifikation, Performance Status

Staging aus engl. = in Stadien einteilen.
Tumorstadieneinteilung ist die Bestimmung der Größe u. Ausbreitung eines Tumors.
Eine weltweit einheitliche Stadien Einteilung die bei Krebserkrankungen angewendet wird ist das so genannte TNM Klassifikation oder TNM Schema.

Krebs Stadien, Krankheitsstadien, Staging

Wie weit die Krebserkrankung bereits fortgeschritten ist wird für diese Stadieneinteilung auch der englische Begriff  „staging“ benutzt. Dieses System wurde von der Internationalen Vereinigung gegen den Krebs (Union Internationale Contre le Cancer, UICC) entwickelt, so genannte UICC-Stadien,  wobei die Definition von dem amerikanischen Chirurgen R. H. Flocks kommt.
Je nach dem Fortschreiten des Tumorwachstums lassen sich  4 Stadien feststellen:

  • Stadium 0: Tumore „in situ“  Tis,  Frühformen von Krebs
  • Krebs Stadium 1: Der Krebsknoten ist vorhanden, aber nicht diagnostizierbar.
  • Krebs Stadium 2: Der Krebsknoten ist tastbar, befindet sich noch in dem Gebiet, in dem er entstanden ist.
  • Krebs Stadium 3: Der Krebsknoten wächst über sein Entstehungsgebiet hinaus.
  • Krebs Stadium 4: Es treten diagnostizierbare Metastasen die sich auch in andere Organe bzw. den ganzen Körper ausgedehnt haben
    • Stadium 4a bedeutet, dass die Tumorabsiedlungen auf ein Organ beschränkt sind,
    • Stadium 4b bedeutet, dass die Metastasen in mehr als einem Organ entdeckt wurden,
    • Stadium 4c bei Darmkrebs bedeutet, dass das Bauchfell befallen ist.

Performance Status,  Patientenstatus

Der Performance Status beschreibt den physischen und gesundheitlichen Zustand von Krebspatienten, mit Berücksichtigung von allgemeinen Wohlbefindens und Einschränkungen bei Aktivitäten des alltäglichen Lebens.

Auf Grundlage dieses Wertes kann die geeignete Behandlung ermittelt und eine Prognose erstellt werden.

Die meistgenutzten Klassifikationen von Performance Status sind Karnofsky-Index und von der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG).

Karnofsky-IndexECOG Performance Status
100Normalzustand, keine Beschwerden, keine manifeste ErkrankungNormale, uneingeschränkte Aktivität, wie vor der Erkrankung0
90Normale Leistungsfähigkeit, minimale Krankheitssymptome
80Normale Leistungsfähigkeit mit Anstrengung, geringe KrankheitssymptomeEinschränkung bei körperlicher Anstrengung, gehfähig, leichte körperliche Arbeit möglich1
70Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, arbeitsunfähig, kann sich selbst versorgen
60Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, benötigt gelegentlich fremde HilfeGehfähig, Selbstversorgung möglich, aber nicht arbeitsfähig, kann mehr als 50% der Wachzeit aufstehen2
50Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, braucht krankenpflegerische und ärztliche Betreuung, nicht dauernd bettlägerig
40Bettlägerig, spezielle Pflege erforderlichNur begrenzte Selbstversorgung möglich; 50% oder mehr der Wachzeit an Bett oder Stuhl gebunden3
30Schwer krank, Krankenhauspflege notwendig
20Schwer krank, Krankenhauspflege und supportive Maßnahmen erforderlichVöllig pflegebedürftig, keinerlei Selbstversorgung möglich, völlig an Bett oder Stuhl gebunden4
10Moribund, Krankheit schreitet schnell fort
0TotTot5

 

 

TNM Klinische Klassifikation, Krebs Tumorstadium

Bei der TNM Klassifikation je nach Ausbreitung des Tumors spricht man von verschiedenen Stadien (Entwicklungsstufen, Tumorstadien) des Krebses. Die Einteilung erfolgt nach bestimmten internationalen Normen, für die hauptsächlich drei Gesichtspunkte maßgebend sind:

  • die Größe und Ausdehnung des Tumors (T)
  • die Beteiligung der Lymphknoten (N)
  • das Vorhandensein von Metastasen (M)

T – Primärtumor

  • TX Primärtumor kann nicht beurteilt werden
  • TO Kein Anhalt für PrimärtumorTis Carcinoma in situ
  • T1,T2,T3,T4 zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors
  •  T1: größte Tumorausdehnung höchstens 2 cm
    • T1a Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in 5% oder weniger des resezierten Gewebes
    • T1b Tumor zufälliger histologischer Befund (“incidental carcinoma“) in mehr als 5% des resezierten Gewebes
    • T1c Tumor durch Nadelbiopsie diagnostiziert
  •  T2: größte Tumorausdehnung mehr als 2 cm, aber höchstens 5 cm
    • T2a Tumor infiltriert die Hälfte oder weniger des Organes
    • T2b Tumor infiltriert mehr als die Hälfte eines Organes
    • T2c Tumor infiltriert das ganze Organ
  • T3: größte Tumorausdehnung mehr als 5 cm
  • T4: Tumor jeder Größe mit direkter Ausdehnung des Primärtumors

N – Regionäre Lymphknoten

  • NX Regionäre Lymphknoten können nicht beurteilt werden
  • NO Keine regionären Lymphknotenmetastasen
  • N1, N2, N3 zunehmender Befall regionärer Lymphknoten

Direkte Ausbreitung des Primärtumors in Lymphknoten wird als Lymphknotenmetastase klassifiziert.
Metastasen in anderen Lymphknoten als den regionären werden als Fernmetastasen klassifiziert.

M – Fernmetastasen

  • MX Fernmetastasen können nicht beurteilt werden
  • MO Keine Fernmetastasen
  • M1 Fernmetastasen
    Die Kategorie M1 kann wie folgt spezifiziert werden:

    • Lunge PUL Knochenmark MAR
    • Knochen OSS Pleura PLE
    • Leber HEP Peritoneum PER
    • Hirn BRA Nebenniere ADR
    • Lymphknoten LYM Haut SKI
    • Andere Organe OTH

Unterteilung von TNM Klassifikation

Manche Hauptkategorien sind dort, wo eine größere Spezifität
benötigt wird, weiter unterteilt (z. B. T1a, T1b oder N2a, N2b).

Ergänzend zur TNM Klassifikation können folgende Angaben gemacht werden:

  • cT (von englisch „clinical“ = klinisch): Einstufung anhand der Symptome z.B. durch Abtasten,  eine körperliche Untersuchung
  • pT (von englisch „pathological“: pathologisch): Einstufung durch eine Gewebsprobe bestätigt.
  • rT  (rezidiv) steht dafür, dass ein Tumor erneut aufgetreten ist, kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall (z.B. rT2N0M0 oder rpT3pN1pMX).
  • R: zeigt an, dass nach einer Behandlung noch restliches Krebsgewebe gefunden wurde, während OP nicht das ganze Krebsgewebe entfernt wurde

p TNM Klassifikation: Pathologische Klassifikation

pT – Primärtumor

  • pTX Primärtumor kann histologisch nicht beurteilt werden
  • pT0 Kein histologischer Anhalt für Primärtumor
  • pTis Carcinoma in situ
  • pT1, pT2, pT3, pT4 Zunehmende Größe und/oder lokale Ausdehnung des Primärtumors bei histologischer Untersuchung

pN – Regionäre Lymphknoten

  • pNX Regionäre Lymphknoten können histologisch nicht beurteilt werden
  • pN0 Histologisch keine Lymphknotenmetastasen
  • pN1, pN2, pN3 Zunehmender Befall regionärer Lymphknoten bei histologischer Untersuchung

Direkte Ausbreitung des Primärtumors in Lymphknoten wird als Lymphknotenmetastase klassifiziert.
Fälle, bei denen nur Mikrometastasen, die 0,2 cm oder kleiner sind, können durch den Zusatz (mi) kenntlich gemacht werden. , z.B. pN1(mi) oder pN2(mi).

pM – Fernmetastasen

  • pMX Fernmetastasen können mikroskopisch nicht beurteilt werden
  • pM0 Mikroskopisch keine Fernmetastasen
  • pM1 Mikroskopisch Fernmetastasen

Unterteilung von pTNM Klassifikation
Manche Hauptkategorien sind weiter unterteilt (z. B. pT1a, pT1b oder pN2a, pN2b).

G – Grading, Histopathologisches Grading

  • GX Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden
  • G1 Gut differenziert, langsames, wenig aggressives Wachstum
  • G2 Mäßig differenziert, bedeutet mäßig aggressives Wachstum
  • G3 Schlecht differenziert, schnelles und aggressives Wachstum
  • G4 Undifferenziert

Zusätzliche Kennzeichen

Zur Kennzeichnung von speziellen Fällen in der pTNM- oder TNM Klassifikation werden die Symbole a, m, r und y benutzt.
Diese Kennzeichen beeinflussen die Stadien Gruppierung nicht; sie zeigen aber Fälle an, die eine gesonderte Analyse erfordern.

  • a-Symbol kennzeichnet Fälle, bei denen die Klassifikation erst anlässlich einer Autopsie erfolgte.
  • m-Symbol in Klammern gesetzt, wird benutzt, um multiple Primärtumoren in einem anatomischen Bezirk anzuzeigen (z.B. pT1(m))
  • r-Symbol kennzeichnet Rezidivtumoren nach krankheitsfreiem Intervall (z.B. rT2N0M0 oder rpT3pN1pMX).
  • y-Symbol Wenn die Klassifikation während oder nach initialer multimodaler Therapie erfolgt, werden die TNM- oder pTNM-Kategorien durch das Präfix „y“ gekennzeichnet (z.B. yT2N1M0 oder ypT2pN2pM0).

Das ycTNM oder ypTNM kennzeichnet die Ausdehnung des Tumors, die tatsächlich während des Zeitpunktes der Untersuchung nachweisbar ist. Die Zusatzbezeichnung „y“ soll nicht dazu dienen, die mögliche Ausdehung eines Tumors vor einer multimodalen Therapie abzuschätzen.

Fakultative, optionale Deskriptoren

L – Lymphgefäßinvasion

  • LX Lymphgefäßinvasion kann nicht beurteilt werden
  • LO Keine Lymphgefäßinvasion
  • L1 Lymphgefäßinvasion

V – Veneninvasion

  • VX Veneninvasion kann nicht beurteilt werden
  • VO Keine Veneninvasion
  • V1 Mikroskopische Veneninvasion
  • V2 Makroskopische Veneninvasion

Makroskopischer Befall der Wand einer Vene (ohne Tumor im Lumen) wird als V2 klassifiziert.

C-Faktor

Der C-Faktor (C = Abkürzung von Certainty, „Diagnosesicherheit“) drückt die von den verwendeten diagnostischen Methoden abhängige Zuverlässigkeit der Klassifikation aus. Seine Verwendung ist fakultativ.
Die Definitionen des C-Faktors sind:

  • C1 Aussage aufgrund von diagnostischen Standardmethoden, z.B. Inspektion, Palpation und Standardröntgenaufnahmen, intraluminale Endoskopie bei bestimmten Organen
  • C2 Aussage aufgrund spezieller diagnostischer Maßnahmen, z.B. bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen in speziellen Projektionen, Schichtaufnahmen, Computertomographie (CT), Sonographie, Lymphographie, Angiographie, nuklearmedizinische Untersuchungen, Kernspintomographie (NMR);
  • C3 Aussage aufgrund chirurgischer Exploration einschließlich Biopsie und zytologischer Untersuchung
  • C4 Aussage nach definitiver chirurgischer Behandlung und pathologischer Untersuchung des Tumorresektats
  • C5 Aussage aufgrund einer Autopsie Der C-Faktor wird hinter die Kategorien T, N und M gesetzt. Ein Fall kann z.B. beschrieben werden als T3C2, N2C1, M0C2.

Residualtumor – R-Klassifikation

Das Fehlen oder Vorhandensein von Residualtumor (Resttumor) nach Behandlung wird durch die R-Klassifikation beschrieben. Sie spiegelt die Effekte der Therapie wider, beeinflusst das weitere therapeutische Vorgehen und liefert die zuverlässigsten Voraussagen zur Prognose.

Die Definitionen der R-Klassifikation sind:

  • RX Vorhandensein von Residualtumor kann nicht beurteilt werden
  • RO Kein Residualtumor
  • R1 Mikroskopischer Residualtumor
  • R2 Makroskopischer Residualtumor

Quelle: Medac Urologie

Für TNM Klassifikation, Krebs Tumorstadium bei Prostatakrebs schauen Sie auch hier:  Klassifikation Prostatakrebs

Für TNM Klassifikation, Krebs Tumorstadium bei Brustkrebs schauen Sie auch hier:  Klassifikation Brustkrebs

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14 Kommentare

  1. Kann mir jemand mehr über die Diagnose Diagnose
    Adenokarzinom des Cervis uteri (cT1a/T1b G3) sagen? Es sollen die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt werden (80 Jahre alt)

    • Adenokarzinom Cervix uteri ist der Gebärmutterhalskrebs, Adenokarzinom ist ein bösartigen Tumor, der aus Drüsengewebe entstanden ist.
      cT1a/T1b: klinisch festgestellte (ohne Biopsie, nicht durch Pathologe diagnostiziert), größte Tumorausdehnung höchstens 2 cm
      G3: Schlecht differenziert, schnelles und aggressives Wachstum.

      Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke kann das Krebswachstum vollständig stoppen, große Wahrscheinlichkeit für Heilung.
      Im Alter von 80 Jahren werden die Gebärmutter und die Eierstöcke vom Körper nicht mehr benutzt.
      Gruß, Jacek

  2. Kann mir jemand weiter helfen. Meine Mutter 80 Jahre) hat die Diagnose
    Adenokarzinom des Cervis uteri (cT1a/T1b G3). Sie soll jetzt die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt bekommen. Kann sie jetzt schon ober überhaupt einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen? Ist eine Reha bzw. eine AHB Anschlußheilbehandlung sinnvoll?

    • Ja beides ja.
      Antrag auf Schwerbehinderung kann man stellen sobald die Diagnose da ist. Je früher desto besser. Unterlagen kann man auch später nachschicken. Bei Verschlechterung ist auch möglich dies zu berücksichtigen.
      AHB stationär ist immer sehr empfehlenswert, da lernt man sehr viel, wird medizinisch gut betreut, so dass die Wunden gut heilen können.
      Meistens kann man AHB auch um eine Woche verlängern (in der REHa Klinik ansprechen)

  3. Habe folgende Diagnose:

    Brustwandmetastasierung mit intrathorakalen/mediastinalen Einbruch bei Z.n.

    – Metastasiertes Ovarialkarzinom, ED 02/10 im Stadium pT3c pN1 (16/66)
    L1 V1 R1 M0 / FIGO III (Tumormarker CA 125 initial 780 U/ml)

    Zweitmeinung erbeten

    • Diese Diagnose verstehe ich als Ausdehnung des Karzinoms in die Lymphknoten, keine Fernmetastasen.

      Versuchen Sie eine Zweitmeinung telepfonisch über die Krankenkasse zu holen. Ich habe das auch gemacht, Krankenkassen haben Ärzte, die sich auskennen.
      Oder
      Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums
      aus dem Festnetz, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr kostenlos unter der Nummer: 0800 – 420 30 40

      Oder
      Infonetz Krebs
      Die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft haben unter dem Namen „Infonetz Krebs“ einen neuen telefonischen Beratungsdienst für an Krebs erkrankte Patienten und ihre Angehörigen eingerichtet. Kostenlose Telefonnummer:
      0800 80708877
      Im Internet: http://www.infonetz-krebs.de/

  4. Habe folgende Diagnose:
    8/17 Neuroendokriner Tumor im Illeum
    2/14 Erstdiagnose ,Operation
    Stadium:pT3 pN1 (2/32) MO L1 VO pNO, UICC-Stadium IIIB, RO G1

    CT Thorax-Abdomen mit KM durchgeführt 28.7.17
    Zunahme der Leberläsionen an Größe und Anzahl, z.T. einzelne zentral nekrotisch.
    Die größten Läsionen zeigen Durchmesser von ca 25mm
    Kein Hinweis auf lymphogene Metastasierung
    Therapie Octreotid begonnen.
    Zweitmeinung erbeten

    • Ich kann Ihnen leider mit Zweitmeinung nicht helfen, ich kenne mich mit Neuroendokrinen Tumoren im Illeum zu wenig aus.
      Ich bin auch kein Arzt.
      Ich selbe bin an Prostatakrebs erkrankt und meine Stärke ist mein Wissen über Prostatakarzinom.

      • Hallo,

        meine Prostata wurde gänzlich entfernt. Es konnte auch keine nervenschonende O.P. durchgeführt werden.

        Mein Tumorstadium wurde im Entlassbrief wie folgt angegeben:
        pT2c NO (0/8) LO VO Pn1; R1 (kleinherdig apikal links).
        Gleason-Score: 3 (95%) + 4 (5%) = 7
        WHO-Klassifikation: Grad-Gruppe II

        Mir wurde beim Zentrum Bayern Familie und Soziales Landesversorgungsamt dafür ein Grad der Behinderung (GdB) von 50% zugebilligt.

        Meine Frage dazu müsste der GdB nicht höher sein.

        Mit freundlichen Grüßen

        Reinhard

        • Ja, so denke ich auch, dass Sie 80 GDB bekommen sollen.
          Bei Prostatakrebs 50% ist bei T1 und Sie haben T2, Befall regionärer Lymphknoten, positiver Schnittrand und es sieht so aus, dass Sie weiter behandelt werden.
          Hier mehr Details: http://prostatakrebs-tipps.de/schwerbehinderung-prostatakrebs/

          Schreiben Sie ein Widerspruch.

          • Hallo danke für die schnelle Antwort.

            Einen Widerspruch habe ich schon geschrieben der wurde abgelehnt. Jetzt kann ich nur noch klagen. In meinem Entlassbrief steht vor dem Tumorstadium sechs tumorfreie Lymphknoten und zwei tumorfreie Lymhknoten ich denke das soll in der Zahl in der Klammer dargestellt werden. (0/8)

          • ja das stimmt, keine Tumorzellen in den Lymphknoten.
            Da wird es schwierig mehr als GDB 50 zu bekommen. Wenn Rezidive sich bilden (hoffentlich nicht) wird möglich ein Antrag auf Verschlechterung zu schreiben

      • Prof. Dr. med. Thomas J. Stegmann

        Hallo Wolfram Klemm,
        zu Ihrer Tumorbeschreibung kann ich Folgendes mitteilen:
        Sie hatten 02/2014 einen sog. NET (= NeuroEndokriner Tumor, d.h. ein Tumor mit Beteiligung neuroendokriner Zellen) des Ileums, der operiert wurde, daher die Kürzel „p“in der Stadiumbeschreibung (TNM-Nomenklatur). Der Tumor hat die Subserosa (d.h. die äußere Wandschicht des betroffenen Ileumsegmentes) erreicht, oder ist größer als 2 cm i.Durchmesser, daher „pT3“; „pN1“ bedeutet, dass von 32 mit-entnommenen Lymphknoten (LK) 2 vom Tumor i.S. einer lymphogenen, lokalen Metastasierung betroffen waren. „M0“ bedeutet: Keine nachweisbaren Fern-Metastasen. „L1“ bedeutet „Lymphgefäßinvasion durch Tumorzellen; „V0“ bedeutet: Keine Tumorinfiltration in Venen; „“pN0“ heisst: nach der OP keine verbliebenen Lymphknoten-Metastasen (soweit vom Operatuer feststellbar). „R0“ heisst: Entfernung im Gesunden; „G1“ ist das Grading und heisst: weniger agressives Tumorwachstum.
        Das CT Thorax-Abdomen vom 28.07.2017 gibt Hinweise auf Leberherde (Metastasen?), bzw. lässt den Verdacht auf Leber-Metastasen zu. Octreotid ist ein sog. Somatostatin-Analogon, d.h. es hemmt die Freisetzung von Somatropin u. anderen Hormonen; es wird zur Symptom-Linderung bei neuroendokrinen Tumoren eingesetzt.
        Hilft das weiter?

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